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Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth  |  E-Mail: mail@vg-uttenreuth.de  |  Online: http://www.vg-uttenreuth.de/

Der Bürgermeister informiert...........

Bürgermeister Ruth am Schreibtisch

Grundschule Uttenreuth soll schon 2018 vollständig rollstuhlgerecht werden

 

Mit zwei Aufzügen und Rampen werden alle sieben Ebenen unserer Grundschule barrierefrei erschlossen. Die Gesamtkosten werden auf 215.000 € geschätzt. Der Freistaat stellt hohe Förderungen für solche Projekte an wichtigen öffentlichen Gebäuden in Aussicht, um das Ziel „Bayern Barrierefrei 2023" zu erreichen. Diese Förderung wird beantragt, so dass am Ende die Barrierefreiheit für die Grundschule zu deutlich geringeren Kosten führen wird. Mit einer ausgeklügelten Planung hat es die Verwaltung mit dem beauftragten Architekten erreicht, die Barrierefreiheit für alle Klassenräume, die Aula, die Toiletten, den Musikraum, den Werkraum, der Lernwerkstatt, dem Computerraum und den Handarbeitsraum mit nur zwei Aufzügen vollständig zu erreichen. Daher halten sich die Kosten auch in dem dargestellten Rahmen. Somit wird demnächst jeder, der bewegungseingeschränkt ist, sich in der Grundschule selbstbestimmt zurechtfinden, egal ob Schüler, Lehrer, Eltern, Großeltern oder auch nur jemand, der einen Beinbruch erlitten hat - eine körperliche Beeinträchtigung kann jeden jederzeit treffen.

 

 

Hätte man aus Kostengründen den Aufzug im Westtrakt weggelassen, hätte man erneut Kinder dauerhaft ausgeschlossen. Auch Treppenlifte wurden geprüft, allerdings wegen der sehr langen Fahrzeiten, der Verengung des Treppenraumes und der eingeschränkten Nutzbarkeit verworfen. Der Aufzug im Westtrakt ist zudem kürzer, er führt von der Aula über ein Geschoss zum Handarbeitsraum, Werkraum und zwei Klassenräumen. Mit einem Zwischenstop auf der Halbebene können zwei weitere Klassenräume - und damit alle Räume der Grundschule - erschlossen werden. Das Raumkonzept an der Grundschule wurde auf Herz und Nieren geprüft, die Räume sind optimal angeordnet. Der Werkraum wurde aufwändig errichtet mit Nebenraum zum Trocknen, Lagern der Materialien und einem speziellen Nassbereich. Eine Verlegung in den Osttrakt ist nicht umsetzbar, zudem stünde man dann vor dem gleichen Problem: wie kommen die Kinder in die drei Ebenen des Westtraktes? Das Raumkonzept ist von Verwaltung und Schulleitung wohldurchdacht. Zuletzt muss man auch die zu erwartenden, steigenden Schülerzahlen sehen. Spätestens in zwei Jahren stünden wir sonst wieder vor der Frage eines rollstuhlgerechten Zuganges von sechs Klassenräumen.

 

Schon seit der letzten Sanierung wurde die Grundschule mit Sonnenrollos ausgestattet, die elektrisch zu bedienen sind. Um die Kinder nicht im Unterricht zu stören, wurde in Absprache auf die Installation einer Automatiksteuerung sinnvollerweise verzichtet.

 

 

Zweiter Bürgerspaziergang in unserem Schmauserwäldchen

 

Der Erfolg der forstlichen Maßnahmen im Frühjahr 2017 (Motto: das Wäldchen fit machen für die Zukunft) wurde von fast allen Bürgern sehr positiv gesehen. Viele junge Laubbäume wachsen schon sichtbar nach. Leider gibt es aber noch immer einige wenige Menschen, die ihren Unrat an der Bank im Wäldchen liegen lassen. Wir werden Abhilfe schaffen, ebenso bei der einen oder anderen Stolperstelle. Fazit: die fachgerechte Pflege des Wäldchens im engen Dialog zwischen Forstamt und Bürgern war sehr erfolgreich und wir können hoffen, dass wir das Schmauserwäldchen als gesunden Mischwald auf Dauer erhalten können, trotz des Klimawandels. Herzlichen Dank an Heike Grumann, Dr. Peter Pröbstle und allen Bürgern, die sich eingebracht haben.

 

mit Revierförsterin Heike Grumann, dem Leiter des Forstamts Dr. Peter Pröbstle und vielen interessierten Bürgern.

 

Städtebauförderung: Uttenreuth gemeinsam gestalten, erstes Treffen des Lenkungskreises

 

 

Am 29.06.2017 hat die konstituierende Sitzung des Lenkungskreises Städtebauförderung in Uttenreuth stattgefunden. In den Lenkungskreis eingeladen sind die Vorsitzenden des Arbeitskreises Ortsgestaltung, des AK Uttenreuther Gewerbetreibende, des AK Ortsgeschichte, des Seniorenbeirats, die Behindertenbeauftragte, Vertreter der Kirchen, der Elternbeiräte der Kindergärten und der Grundschule, die Jugendpflegerin, die Fraktionsvorsitzenden und Vertreter der Verwaltung der VG Uttenreuth. Auch die Vereine sollen einbezogen werden. Der Lenkungskreis wird zweimal jährlich zusammenkommen. Wegen der Unterstützung der Projekte durch die Städtebauförderung, der guten Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt und dem Planungsbüro Projekt 4 und weil entlang der Staatsstraße nunmehr viele Schlüsselgrundstücke von der Gemeinde erworben werden konnten, sind die Aussichten sehr gut, eine nachhaltige Verbesserung entlang der Ortsdurchfahrt zu erreichen. Es können breite und sichere Fußwege umgesetzt werden und die Radwege durchgehend gebaut werden. Weitere Überquerungsmöglichkeiten sind vorgesehen. Die Bushaltestellen sollen verbessert werden. Es sollen auch Bäume gepflanzt werden und die Aufenthaltsqualität so weit wie möglich gesteigert werden. Es geht aber keinesfalls um die Staatsstraße alleine, vielmehr können im Rahmen der Städtebauförderung weitere, andere Projekte und Maßnahmen in Uttenreuth umgesetzt werden.

 

 

Sparsame Haushaltsführung

 

 

Derzeit stehen gleich mehrere große Maßnahmen in Uttenreuth und Weiher direkt vor der Umsetzung oder sind eben abgeschlossen, so dass es sinnvoll ist, auch über die finanzielle Planung zu berichten. Bei allen Projekten (Sanierung historische Sandsteinmauer am Schlössla, Sanierung der Ortsdurchfahrt in Weiher, Barrierefreiheit der Grundschule, Errichtung der neuen Kindergartengruppen, Bau der Treppenanlage mit barrierefreier Rampe am Habernhofer Weg) haben wir uns intensiv um eine staatliche Förderung bemüht, um die Belastung für die Gemeinde so gering wie möglich zu halten. Die Maßnahmen können so stark abgefedert werden durch Zuschüsse vom Freistaat. Aber auch intern wurde war eine sparsame Haushaltsführung die oberste Leitschnur.

 

Erhebliche Einsparungen konnten bei folgenden Projekten umgesetzt werden: mit dem neuen Hochwasserschutzkonzept kann der Bau von zwei Durchlässen in Weiher und Uttenreuth, mit Kosten von jeweils mehreren hunderttausend Euro, vermieden werden. Durch den Bau der neuen Spurensuchergruppe, der Erweiterung des Waldkindergartens und der engen Zusammenarbeit mit dem evangelischen Matthäuskinderhaus konnten hier ebenfalls mehrere Hunderttausend Euro gespart werden. Weil der Bedarf binnen eines Jahres um 25% gestiegen ist, hätten eigentlich zum 1.9.2016 drei neue Krippen- und Kindergartengruppen gebaut werden müssen, mit zu erwartenden Kosten von rund 1,5 Mio Euro.. Die tatsächlichen Kosten liegen bei einem Bruchteil dessen. Zudem erfolgt auch hier hohe staatliche Förderung. Im Bürgerhaus Weiher konnten in Abstimmung mit den Weiherer Senioren bei der Anschaffung der Medienanlage mehrere Tausend Euro gespart werden, weil eine mobile Medienanlage mit Beamer, Mischpult und Notebook angeschafft wurde. Trotz des Erwerbs von vielen Schlüsselgrundstücken in Weiher und in Uttenreuth ist die Gemeinde Uttenreuth weiterhin schuldenfrei mit sehr guten Rücklagen. Auch die Kosten, die auf die Gemeinde wegen der Sanierung der Ortsdurchfahrt Weiher zukommen, sind auf das Nötige und Sinnvolle reduziert.

 

Kosten entstehen insbesondere durch die Treppenanlage mit barrierefreier Rampe und dem gemeinsamen Geh- und Radweg mit seiner zulässigen Mindestbreite von 2,75m zuzüglich je 25cm Schutzstreifen, den Einmündungen und dem Dorfplatz.

 

Sanierung der Ortsdurchfahrt in Weiher

 

Vom Staatlichen Bauamt Nürnberg wurde im Gemeinderat zur Sanierung des Staatsstraße 2240 der geplante Bauablauf, die einzelnen Baumaßnahmen und die erforderlichen Straßensperrungen erläutert. Sobald die Maßnahme definitiv ausgeschrieben wird und die Einzelheiten klar sind, werde ich umgehend zu einer Bürgerversammlung ins Bürgerhaus Weiher einladen und über alle Details gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt informieren. Diese Veranstaltung wird direkt nach den Sommerferien stattfinden. Das Staatliche Bauamt möchte die Baumaßnahmen im Oktober beginnen. Zunächst soll die Stützwand errichtet werden. Hierfür ist es erforderlich, die an der Staatsstraße stehenden Bäume zwischen „Markomanniaweg" und „Im Grund" auf der Nordseite zu fällen. Dies ist sehr bedauerlich, aber leider unvermeidlich, um die schon seit 1998 in Planung befindliche Maßnahme nunmehr umzusetzen. Die Stützwand soll mit Lärchentrapezhölzern verschalt werden, um ein möglichst natürliches Bild zu erhalten. Während dieses Bauabschnittes werden die Anlieger weiterhin zu ihren Grundstücken gelangen können, so auch in den weiteren Bauabschnitten. Der gesamte Durchgangsverkehr wird aber weiträumig umgeleitet, hierfür erfolgt eine Vollsperrung. Ausschließlich die Busse dürfen den Markomanniaweg passieren. Dies ist sicherlich eine große Belastung für die Anwohner. Eine Alternative existiert jedoch nicht, der Markomanniaweg ist die einzige Möglichkeit, während der Bauzeit die Schülern und Berufstägigen, die auf den Bus angewiesen sind, nach Erlangen zu bringen. Schon lange Zeit ist beschlossen - und bei solchen Maßnahmen selbstverständlich -, dass vor Baubeginn eine Zustandserfassung von einem öffentlich bestellten und vereidigten Gutachter erfolgt, um eventuelle Schäden, die hoffentlich ausbleiben, sicher feststellen zu können. Dies gilt natürlich auch für den Markomanniaweg. Erfasst werden Gebäude, Entwässerungseinrichtungen, Asphaltschichten, Bankette, Borde, Pflasterungen uvm.

 

 

Die Anwohner des Markomanniaweges lade ich herzlich ein zu einer Bürgerbesprechung am 25.07.2017 um 20:00 Uhr in das Bürgerhaus Weiher.

 

Auf der gesamten Ortsdurchfahrt lärmmindernder Asphalt verlegt, es wird eine Überquerungshilfe gebaut, eine Treppenanlage mit Behindertenrampe und eine Grüninsel von der Querungshilfe bis zur Abbiegespur am Ahornweg. Alle Maßnahmen wurden in einem mittlerweile rechtskräftigen Bebauungsplan mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung festgesetzt. Im Zuge der Baumaßnahme sind weitere, wichtige Maßnahmen vorgesehen. Einerseits wird derzeit der Weiherer Dorfplatz überplant. Ferner stellt die enge und im spitzen Winkel auf die Staatsstraße treffende Einmündung des Habernhofer Weges eine dringend zu ändernde Gefahrenstelle dar. Die Umsetzung der Maßnahme scheiterte bisher an den nicht verfügbaren Grundstücksflächen. Hier konnte mittlerweile gütlich eine Fläche erworben werden, so dass der Neubau der Einmündung erfolgen kann.

 

Bei aller Belastung die von der Baumaßnahme ausgeht, bitte ich um Verständnis, dass diese nun umgesetzt wird. Nach vielen Jahren der Planung stehen wir nun kurz vor dem Ziel - zum Wohle aller Bürger. Wir werden eine sehr spürbare Verbesserung in Weiher erhalten. Ich danke allen beteiligten Bürgerinnen und Bürgern und ganz besonders den Eigentümern, die in gütlicher Art und Weise bereit waren, aus Ihrem Eigentum Grundstücksteile der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und so die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an der Straße deutlich zu erhöhen.

 

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