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Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth  |  E-Mail: mail@vg-uttenreuth.de  |  Online: http://www.vg-uttenreuth.de/

Der Bürgermeister informiert....

Bürgermeister Ruth am Schreibtisch

Erweiterung der Mittagsbetreuung um einen attraktiven Anbau

Für die nachmittägliche Betreuung unserer Grundschüler bieten wir in Uttenreuth zwei Einrichtungen an: den Schülerhort und die Mittagsbetreuung. Beide Einrichtungen sind direkt an der Grundschule angesiedelt. Um das Raumangebot der Mittagsbetreuung deutlich zu verbessern, wurde nun ein Anbau an die Mittagsbetreuung beschlossen. Der Anbau verfügt über große Glasschiebeelemente nach Süden und bietet somit einen lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum. Zudem wird der Bereich vor dem Anbau teilweise überdacht, so dass eine gut nutzbare, attraktive Aussenfläche entsteht, die zum Spielen, Lesen, Lernen und Verweilen einläd. Die Kostenschätzung des beauftragten Architekten beläuft sich auf ca. 95.000,00 € brutto einschließlich Baunebenkosten. Hocherfreut durften wir zur Kenntnis nehmen, dass die Regierung von Mittelfranken für diesen Anbau der Mittagsbetreuung einen hohen Zuschuss in Aussicht gestellt hat.

 

Höchstmöglicher Zuschuss der Gemeinde für die Errichtung einer dritten Krippengruppe im Matthäus-Kinderhaus

Da der Bedarf an Kindergarten- und Krippengruppen im März 2016 sprunghaft angestiegen ist, wurde in enger Abstimmung mit der evangelischen Kirche im September 2016 u.a. auch im Matthäus-Kinderhaus eine zusätzliche dritte Krippengruppe mit 12 Plätzen eingerichtet. Diese wurde übergangsweise im derzeitigen Spielflur untergebracht. Mit dieser Maßnahme entlastet die evangelische Kirche die Gemeinde deutlich. Auch die Gemeinde hat mehrere Gruppen neu errichtet und so gewährleistet, dass in Uttenreuth jedes Kind einen Betreuungsplatz erhalten hat. Die evangelische Kirche wird eine Kindergartengruppe komplett neu im 1. Obergeschoss des Bestandsgebäudes errichten. Hier liegen die Kosten bei ca. 365.000 €. Diese Kosten wird die Gemeinde vollständig übernehmen. Vom Freistaat Bayern erhält die Gemeinde 90% dieser Kosten als Zuschuss rückerstattet. Bei der Kirche verbleiben zunächst die Restkosten für die nötigen Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss; es wird zu prüfen sein, in wie weit hier weitere Beträge zu leisten sind.

 

Aufnahme von Kindern mit Behinderung in das Kinderhaus Lummerland

Kinder mit Behinderung in Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung zu betreuen und zu fördert ist eine wichtiges Ziel der Gemeinde Uttenreuth und unerlässlich, um allen Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Diese gesellschaftliche Grundüberzeugung ist auch gesetzlich verankert in Art. 12 BayKiBiG. Aktuell besuchen drei Kinder mit Behinderung das kommunale Kinderhaus Lummerland, zum 01.09.2018 möchte ein viertes Kind in den Kindergarten aufgenommen werden. Aufgabe und Pflicht des Träges ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass alle Kinder im Kinderhaus gut betreut und gefördert werden und der erhöhte Personal- und Fortbildungsbedarf, der sich durch die Aufnahme von Kindern mit Behinderung ergibt, abgedeckt ist.

 

In Zusammenarbeit mit der Kinderhausleitung haben wir ein Konzept entwickelt, welches wie folgt aussieht: die bisher freigestellte Kindergartenleitung bildet sich zur Integrationsfachkraft fort, erhält eine Bürofachkraft im Umfang von 20 Stunden und betreut in dieser Zeit als zusätzlichen Unterstützung der Gruppen die Kinder mit Behinderung. Ziel ist es, mit dem Einsatz in den Kindergartengruppen die Änderung beim Anstellungsschlüssel, die sich durch den höheren Buchungszeitfaktor ergibt, vollständig aufzufangen.

 

Es ist für mich sehr erfreulich, dass mit diesem eingeschlagenen Weg alle Kinder in das Kinderhaus aufgenommen werden können. Dem gesamten Team des Kinderhauses, besonders Frau Erika Firgau-Link, der Leiterin unseres Kinderhauses, spreche ich meinen ganz herzlicher Dank aus.

 

 

Planungen für ein Wohnobjekt Seniorenwohnen Erlanger Straße 7 und 9

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27.09.2016 erste Eckdaten für die Errichtung einer Seniorenwohnanlage auf dem Grundstück Erlanger Str. 9 beschlossen. Mittlerweile konnte die Gemeinde auch das Nachbargebäude, Erlanger Straße 7, erwerben. Somit steht uns nun eine Fläche von rund 2.000 qm für bezahlbares Senioren- und Familienwohnen mitten in der Uttenreuther Ortsmitte zur Verfügung. Für den 14.11.2017 habe ich den Hauptausschuss einberufen, um gemeinsam festzulegen, wie das Seniorenwohnobjekt nun konkret umgesetzt wird.

 

 

Alle gemeindlichen Gebäude mit Ökostrom versorgt

Wie schon seit vielen Jahren, so wurde auch für das kommende Jahr vom Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass alle gemeindlichen Gebäude (Grundschule, Kinderhäuser, Bauhof, Esperstraße 18 usw.) mit 100 % Ökostrom (mit Neuanlagenquote) versorgt werden.

 

Straßenbeleuchtung in Uttenreuth: vollständige Umstellung auf LED-Leuchtmittel

Unsere Straßenbeleuchtung in Uttenreuth besteht aus 669 herkömmlichen Straßenleuchten. 42 davon sind schon heute moderne LED-Leuchten, weil sie jüngst bei Neubaumaßnahmen errichtet wurden. 39 Leuchten sind Natriumdampflampen. Alle restlichen Straßenleuchten - insgesamt 588 Leuchten - werden nun auf LED-Leuchtmittel umgerüstet. Die Kosten betragen hierfür zwar 52.598 €. Wegen der hohen Stromeinsparungen rechnet sich diese Investition aber schon in 2 Jahren und 9 Monaten. Hinzu kommt, dass die Leuchtmittel über eine deutlich höhere Lebensdauer verfügt. Es ist auch nicht etwa so, dass "gute alte Leuchtmittel" weggeworfen werden, weil nun LED eingesetzt wird. Vielmehr erfolgt der Einbau der LED Lampen genau dann, wenn die alten Leuchtmittel ohnehin ausgetauscht würden. Ab dem vierten Jahr ersparen wir uns mit dem Wechsel auf LED rund 20.000 € jährlich.

 

Staatssekretär Gerhard Eck nimmt Gemeinde Uttenreuth bei der Abschlussveranstaltung "Stadtradeln 2017" in Augsburg offiziell als Mitglied in die  "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V." auf

 

Die AGFK e.V. hat das Ziel, Gemeinden bei der Planung und Förderung des Radverkehrs zu unterstützen. Für den Schirmherrn der AGFK, den Bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann, ist die Förderung des Radverkehrs im Freistaat Bayern ein wesentliches Anliegen. Das Fahrrad erweitert und ergänzt die Mobilität besonders auf kurzen Wegstrecken und im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Verkehr erheblich. Die AGFK Bayern ist für die Kommunen ein unverzichtbarer Partner, wenn es um kompetente Planung geht. Gerade beim Radverkehr sollte nicht jeder „sein eigenes Süppchen kochen", sondern es braucht gemeindeübergreifende Konzepte und Standards sowie gemeinsame Projekte und eine Kooperation in der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Die gute Planung von Radverkehr und Nahmobilität, ohne die anderen Verkehrsteilnehmer zu gängeln, trägt stark zur Steigerung der Lebensqualität in Kommunen bei. Dies lässt sich mit der Mitgliedschaft in der AGFK e.V. leichter erreichen. Die interkommunale Zusammenarbeit wird vom Freistaat Bayern unterstützt und fachlich begleitet. Schon Anfang 2016 hat der Gemeinderat einstimmig ein Nahmobilitätskonzept beschlossen, der Beschluss vom 09.05.2017 diene - wie auch die Einbindung des Städteplanungsbüros und die Durchführung des Integrierten Ortsentwicklungskonzepts - der konsequente Umsetzung. Die AGFK bietet auch fachliche Unterstützung beim Bau von Radwegen, bei Radwegeführungen wie z.B. beim Dorfplatz Weiher sowie im Rahmen der Planungen der Sanierung der Staatsstraße 2240 Ortsdurchfahrt Uttenreuth.

 

Am 28.09.2017 hat die sogenannte Vorbereisung stattgefunden. Einen ganzen Tag lang „bereisten" Vertreter der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK), der Obersten Baubehörde des Freistaats, des Staatlichen Bauamts Nürnberg, des ADFC, der Polizei und der Verwaltung die Gemeinde Uttenreuth. Auf diese Weise verschafften sich die Experten am 28.9. ein Bild von der Fahrradfreundlichkeit von Uttenreuth und Weiher. Nach einer Präsentation der Nahmobilitätsbeauftragten im Rathaus, die sowohl schon vorhandene „Radfreundlichkeit" aufzeigte, als auch Ziele definierte, stiegen die Teilnehmer am Nachmittag selbst auf das Fahrrad. Bei der Befahrung beider Gemeindeteile gaben die Fachleute wertvolle Tipps und Empfehlungen u.a. zu Radwegen oder Markierungen. Nach der Radtour erfolgte dann die Stellungnahme der Experten, die positiv ausfiel. Auch die direkten Gespräche vor Ort mit den Entscheidungsträgern im Staatlichen Bauamt und den Experten bei der Obersten Baubehörde anlässlich der Bereisung am 28.09.2017 waren sehr hilfreich und können gerade auch im Rahmen der Arbeit und des Austausches innerhalb der AGFK regelmäßig fortgesetzt werden.

 

Die bereits erreichen Erfolge wurden von der Kommission anerkannt, insbesondere die anstehenden Planungen für die durchgehenden Fuß- und Radwege entlang der Staatsstraße in Uttenreuth und Weiher, der Beschluss zur Förderung der Nahmobilität, die neue Stellplatzsatzung, der Beschluss zum Nahmobilitätskonzept vom 10.11.2015 zur Förderung der Fußgänger und Radfahrer, die hochwertigen Fahrrad-Abstellanlagen an den Bushaltestellen, dem Rathaus, der Grundschule, des Kindergartens, die Initiative vom 12.05.2015 mit den Bürgermeistern von Neunkirchen, Dormitz und Buckenhof und dem Landratsamt ERH zur Fahrradachse Neunkirchen - Dormitz - Habernhof - Eisenstraße - Erlangen, die sehr gute Schneeräumung auf den Radwegen durch den Winterdienst des Bauhofs sowie die Anschaffung eines Ebikes für den Bauhof Uttenreuth, die Fahrradschulung für die Grundschulkinder der Partnerschulen des östlichen Landkreises ERH in Uttenreuth, die Anschaffung von 30 neuen Fahrrädern hierfür durch die Partnergemeinden, den bereits jetzt sehr hohen Anteil an Fahrradberufspendlern (Zählung im Juni 2016: zwischen 06:30 und 08:30 Uhr 150 Radfahrer von Weiher kommend nach Uttenreuth. Am Rathaus Uttenreuth im selben Zeitraum ca. 450 Radler Richtung Erlangen und Spardorf).

 

Die auf Empfehlung des Gremiums noch zu erledigenden Punkte sind: eine übersichtliche und leicht verständliche Wegweisung, die Prüfung der radverkehrsbezogenen Beschilderungen (wie z.B. für Radfahrer geöffnete Sackgassen), die Erstellung eines Radverkehrskonzepts, die Bestimmung der mit dem Rad benutzbaren Schulwege (Schulwegeplan), die Bestimmung des sogenannten Modal Split (Darlegung, welche Prozentanteile auf die einzelnen Verkehrsträger entfallen), die Zielsetzung, diesen Anteil in den nächsten fünf bis sieben Jahren um 5% zu Gunsten des Fahrrades zu verbessern, die Erstellung einer Aufgabendefinition für die Nahmobilitätsbeauftragte, die Abhaltung einer jährlichen Radverkehrsschau mit der Polizei, die Darstellung des Radverkehrskonzepts auf der Homepage der Gemeinde, die Vernetzung mit den Nachbargemeinden durch Gründung eines jährlich tagenden „Arbeitskreises Radverkehr Erlanger Osten", die Verwendung von Piktogrammen „Fahrrad" und „Fußgänger" an geeigneten Stellen, die Einbindung der Arbeitgeber und des Einzelhandels (einheitliche Fahrradabstellanlagen im Rahmen des Materialkonzepts Städtebauförderung und der Kampagne „mit dem Rad zur Arbeit").

 

Im Rahmen des Anschlusses an ein gefördertes Klimaschutzteilkonzept, welches die Gemeinden Buckenhof und Spardorf derzeit erarbeiten, können die Punkte „Feststellung des Modal Split" und „Radverkehrskonzept" umgesetzt werden. Die Vernetzung mit den anliegenden Nachbargemeinden wird vom Ministerium und der AGFK ausdrücklich befürwortet. Für das Radverkehrskonzept ist mit einer Förderung in Höhe von 50% im Rahmen der Förderkulisse Projektträger Jülich durch das Bundesumweltministerium zu rechnen. Somit sind Gesamtkosten nach Abzug der Förderung für das gemeinsame Klimaschutzteilkonzept mit den Nachbargemeinden, der Ermittlung des Modal Split und dem Radverkehrskonzept von unter € 4.000 zu rechnen.

 

Nach Umsetzung der genannten Punkte wird die Gemeinde nochmals im Rahmen der Hauptbereisung geprüft, um dann bei positivem Ergebnis die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" zu erhalten und die vollumfängliche Beratung durch die AGFK.

 

 

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