Aktuelles

Juli 2021: Gemeinde Uttenreuth erhält Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“

BerreisungDie Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) hat am 12. Juli 2021 die Gemeinde Uttenreuth auf ihre Fahrradfreundlichkeit überprüft. Nachdem die Kommune im Mai 2017 auf Probe in die AGFK aufgenommen worden war, erfolgte nun, nach vier Jahren, die Zertifizierung. Die Nahmobilitätsbeauftragte, Esther Schuck, zeigte der Bewertungskommission in einer umfassenden Präsentation, was in diesem Zeitraum an Planung und Umsetzung von größeren und kleineren Maßnahmen geschehen ist.

Bei einer Radtour durch Uttenreuth und Weiher, an der neben der Bewertungskommission auch Mitarbeiter der Polizei und Verwaltung teilnahmen, konnten konkrete Projekte besichtigt werden. Die Geschäftsführerin der AGFK, Sarah Guttenberger: „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement die Gemeinde Uttenreuth sich für den Radverkehr einsetzt.

Besonders gelungen finde ich die moderne Radabstellanlage in Weiher und die innovative Radwegeführung am neuen Dorfplatz Hirtenteich“. Einstimmig kamen auch die weiteren Teilnehmer der Bewertungskommission - Martin Singer, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Klaus Helgert, Beauftragter des ADFC Landesverbands Bayern sowie Christian Zwanziger, Mitglied des Bayerischen Landtags – zu dem Ergebnis: Uttenreuth wird der Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ verliehen. Bürgermeister Frederic Ruth ist erfreut, dass sich die bisherigen Anstrengungen gelohnt haben: „Der gesamte Gemeinderat unterstützt unsere fahrradfreundliche Gemeindepolitik und die Auszeichnung ist Lohn und Ansporn zugleich. Gerade bei der Sanierung der Staatsstraße wollen wir die Fahrradfreundlichkeit in den Fokus stellen, um das Ziel des Freistaats Bayern, dass bis zum Jahr 2025 20% Prozent aller Wege in Bayern mit dem Rad zurückgelegt werden, zu erreichen.“ 

März 2021: Das Ergebnis für den ADFC Fahrradklimatest 2020 ist da!

Logo FahrradklimatestBundesweit haben 230.000 Radfahrer an der Umfrage des ADFCs teilgenommen und zur Fahrradfreundlichkeit in Uttenreuth haben sich konkret 85 Personen online geäußert. Auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ ist, so sind die Zahlen doch sehr aufschlussreich.
Zum Beispiel ist die Elektromobilität auch im Radverkehr weiter ein Trendsetter: In Kommunen unter 20.000 Einwohner*innen liegt der Anteil der Pedelec-Nutzenden bei 30 %.

71 % der Befragten in Uttenreuth und Weiher sagen, dass die Radwege oft zu schmal sind und somit den Anforderungen der Radfahrenden an die Infrastruktur nicht entsprechen. Auch das Fahren auf Radwegen/Radfahrstreifen und das Fahren im Mischverkehr mit Kfz wird schlecht bewertet (65%). Der Bedarf nach sicherer und komfortabler Infrastruktur wird immer deutlicher. Bei der kommenden Sanierung der Staatsstraße in Uttenreuth ist es deshalb unser Ziel, einen durchgehenden, möglichst breiten Weg für den Radverkehr zu planen. Gute Noten gab es hingegen für die Abstellanlagen in Uttenreuth (60% sind zufrieden), für die Erreichbarkeit des Ortszentrums (82%) und für die Wegweisung (60%). Seit 2017, seit dem Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen, haben wir in der Gemeinde Uttenreuth schon einiges für Radfahrer verbessern können. Beim ADFC Fahrradklimatest 2020 https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse haben 101 bayerische Orte teilgenommen. Uttenreuth hat das erste Mal bei der Umfrage mitgemacht und Platz 23 erreicht - nicht so schlecht für den Anfang, meint

Ihre Fahrradbeauftragte Esther Schuck

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Mehr Sicherheit!

Ortsverbindungsstraße RosenbachSeit kurzem sorgen zwei neue Schilder für mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf der Ortsverbindungsstraße Uttenreuth-Rosenbach.

Die Geschwindigkeit wurde von Tempo 50 auf 30 reduziert und zusätzlich ein Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen (Fahrrädern, Mopeds) angeordnet. Seit 2020 dürfen ausserorts Fahrräder nur mit einem Abstand von 2 m überholt werden. Auf der engen Straße würde das bedeuten, dass Autos beim Überholen auf dem unbefestigten Bankett landen und womöglich dort gehende Fußgänger gefährden. Der Gemeinderat Uttenreuth hat vor einigen Monaten diese neue Regelung beschlossen.

Jetzt kann der Frühling kommen und Lust auf Radtouren in unsere schöne Umgebung wecken. Auf der Straße zwischen Uttenreuth und Rosenbach können sich Fußgänger und Radfahrer jedenfalls sicherer bewegen.  

Ihre Fahrradbeauftragte, Esther Schuck

 Februar 2021: JobRad – Dienstfahrradleasing

FahrradSchon mal vom Dienstfahrrad gehört? Es funktioniert ähnlich wie das bekannte Dienstwagenleasing — nur mit Fahrrädern und E-Bikes statt Autos. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beziehen ihr Wunschrad einfach und bequem über den Arbeitgeber und sparen dabei.
Ein JobRad ist ein Dienstrad. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beziehen es über ihren Arbeitgeber und fahren es wie ihr eigenes: Natürlich für den Weg zu und von der Arbeit, aber auch im Alltag, in der Freizeit oder beim Sport. Ein JobRad kann jede Art von Fahrrad oder E-Bike sein und von jedem Hersteller stammen – ist also umweltfreundlich, praktisch und macht Freude!

Dazu kommt: Dank vorteilhafter Versteuerung ist ein JobRad deutlich günstiger als ein Selbstgekauftes.


Nähere Informationen finden Sie z.B. unter
https://www.jobrad.org/faq.html#question-warum-ist-jobrad-guenstiger-als-der-direktkauf-2 

Januar 2021: Danke fürs Abstand halten

Bitte Abstand halten! Aber nicht wegen Corona... sondern zur Sicherheit der Radfahrer. Innerorts sind seit April 2020 mindestens 1,50 m vorgeschrieben und das ist gut so. Rücksichtsvolle Autofahrer machen keine riskanten Überholmanöver, um ein wenig Zeit zu gewinnen. Dafür sagen wir "Danke" - derzeit zu sehen auf dem großen Plakat an der Staatsstraße in Uttenreuth.

Plakat mit einem Auto und Radfahrer und dem Text Danke fürs Abstand halten

November 2020: Mitmachen beim Fahrrad-Klimatest

Ihre Meinung ist gefragt! Wie fahrradfreundlich ist Uttenreuth? Was muss noch besser werden? Vom 1. September bis 30. November 2020 können Sie beim bundesweiten ADFC-Fahrrad-Klimatest mitmachen.
Am einfachsten ist es, auf der website www.fahrradklima-test.adfc.de/teilnahme#c5626 online den Fragebogen auszufüllen.
Wer einen Papierausdruck des Fragebogens möchte, kann im Rathaus unter Tel. 09131 5069-0 danach fragen.
Mindestens 50 BürgerInnen müssen teilnehmen, damit der Fahrrad-Klimatest für Uttenreuth ausgewertet werden kann.
Ich bin sicher, dass wir das bis zum 30.11. schaffen!

Herzliche Grüße, Ihre Fahrradbeauftragte Esther Schuck

Juli 2020: Radwegmarkierung fertig

Folgende Wege wurden mit gut lesbaren Schildern für Radfahrer markiert:Beschilderung Radwege

  • von der Staatsstraße nach Norden, Richtung Marloffstein
  • von der Staatsstraße nach Süden, Richtung Buckenhof - sowohl über die Maria-Gebbertstraße, wie auch über die Büg
  • von der Marloffsteiner Straße Richtung Erlangen - über den Schleifweg
  • vom Waldparkplatz Uttenreuth Richtung Osten - nach Weiher, Dormitz, Kalchreuth, Eschenau - Bayernnetz-Radweg Pegnitztal
    eine Karte mit den eingezeichneten Radrouten finden Sie unter https://uttenreuth.vg-uttenreuth.de/umwelt-mobilitaet/radverkehr/radwegenetz/

Februar 2020: Zuschuss für E-Lastenräder

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt bezuschusst Elektro-Lastenräder mit bis zu 400,- Euro. Mehr Information finden Sie unter https://www.erlangen-hoechstadt.de/elektroroller/

März 2019: Danke fürs Fahrradfahren

Einfach mal „Danke“ sagen! An alle Radfahrer, die täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren und damit etwas für die Umwelt (und ihre Gesundheit) tun.

Sept. 2017: Uttenreuth wird fahrradfreundlich

Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern

Esther Schuck vor dem BannerEinen ganzen Tag lang „bereisten" Vertreter der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK), der Obersten Baubehörde des Freistaats, des Staatlichen Bauamts Nürnberg, des ADFC, der Polizei und der Verwaltung die Gemeinde Uttenreuth. Auf diese Weise verschafften sich die Experten am 28.9.2017 ein Bild von der Fahrradfreundlichkeit von Uttenreuth und Weiher.

Nach einer Präsentation der Nahmobilitätsbeauftragten im Rathaus, die sowohl schon vorhandene „Radfreundlichkeit" aufzeigte, als auch Ziele definierte, stiegen die Teilnehmer am Nachmittag selbst auf's Fahrrad. Bei der Befahrung beider Gemeindeteile gaben die Fachleute wertvolle Tipps und Empfehlungen u.a. zu Radwegen oder Markierungen. Nach der Radtour wurde es dann spannend: hat Uttenreuth genug Potential, zu einer echten „fahrradfreundlichen Kommune" zu werden?

Das Feedback der Experten fiel positiv aus. Wichtige Weichen seien gestellt, vieles sei schon erreicht, doch es gebe durchaus noch einige handfeste Hausaufgaben zu erledigen. Dazu gehören z.B. durchgehende Fuß- und Radwege, eine übersichtliche und leicht verständliche Beschilderung, die Erstellung eines Radverkehrskonzepts. Dass im Rahmen der Sanierung der Staatsstraße in Weiher und in Uttenreuth nun ohnehin die problematischen Lücken bei den Radwegen geschlossen werden sollen, ist hier ein wichtiger Meilenstein. Bürgermeister Frederic Ruth und Nahmobilitätsbeauftragte Esther Schuck konnten sich so über die in Aussicht gestellte Aufnahme von Uttenreuth in den Verein AGFK freuen. Der Kommune wird anschließend ausreichend Zeit gegeben, die Handlungsvorschläge umzusetzen.

Danach wird die Gemeinde noch einmal auf Herz und Nieren geprüft, um sich dann hoffentlich mit der begehrten Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" schmücken zu dürfen.

Juli 2017: Vorschläge der Fahrradbeauftragten

Die Planungen zur Sanierung der Staatsstraße in Uttenreuth haben begonnen. Hier finden Sie Vorschläge der Fahrradbeauftragten für Verbesserungen für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV und eine höhere Aufenthaltsqualität entlang der Hauptstraße.

Mai 2017: Nahmobiliäts- und Fahrradbeauftragte der Gemeinde Uttenreuth

Im Mai 2017 wurde Esther Schuck zur ehrenamtlichen Nahmobilitäts- und Fahrradbeauftragten der Gemeinde Uttenreuth ernannt. Seither vertritt sie die Interessen der Fußgänger und Radfahrer in Uttenreuth und Weiher. Wünsche und Anregungen können gerne per E-Mail an sie gerichtet werden: fahrradbeauftragte@uttenreuth.de.

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